Presse
Magnetische Flüssigkeiten oder Ferrofluide wurden in den sechziger Jahren durch die Förderung der NASA entwickelt, um die einzigartigen Anforderungen des Transports von Flüssigbrennstoffs in einem schwerkraftlosen Umgebung zu begegnen. Das Potential für kommerzielle Anwendungen mit Ferrofluiden im Blick, wurde Ferrofluidics Corporation 1968 gegründet.
Nach einigen Jahren der Forschung und der Entwicklung und den Anwendungen, stellte die Firma die erste kommerzielle Anwendung von Ferrofluiden vor: ein leckagefreie Vakuumdrehdichtung zum Einsatz in der Halbleiterherstellung und anderer Vakuumanwendungen. Heute wird die Ferrofluidic® Dichtung Technologie in der Herstellung des Grossteils aller Halbleiter, dem Herz aller high-tech Produkte, verwendet. Die Bemühungen in den frühen siebziger Jahren neue Anwendungen für Ferrofluide zu finden führten auch zu der erfolgreichen Synthese von Ferrofluiden, die Lautsprecherherstellern ermöglichten, die Leistung von Lautsprechern zu verbessern. In dieser Anwendung, die Nutzen aus der Wärmeleitfähigkeit der Ferrofluide zieht, wird die Flüssigkeit magnetisch im Luftspalt des Treibers in Position gehalten. Dieses schützt die Lautsprecherspule vor thermischem Ausfall. Heute wird Ferrofluidic® Technologie in Lautsprechern millionfach pro Jahr verwendet, von denen ungefähr zwei drittel Automobillautsprecher sind.
Neue Anwendungen für die einzigartige Dichtungstechnologie wurden gefunden, und so ging die Firma in den späten siebziger Jahren mit einem Dichtungssystem für Computerlaufwerke an den Markt, die Verschmutzung verhindert und die Speicherkapazität erhöht. Seit 2004 ist dieser Geschäftszweig wieder eingestellt.
In den späten siebziger Jahren entwickelte die Firma auch einen auf Ferrofluid basierenden Schwingungsdämpfer, der die Leistung der Schrittmotoren verbesserte. Diese Anwendungen erfordern einen hohes Mass an Präzision, ruhigen Betrieb und minimale Positionierzeit. Wenn der Dämpfer auf der Motorwelle angebracht wird, verringert er die Positionierzeit und erhöht die Positioniergenauigkeit.
1981 wurde Ferrofluidics zu einer Aktiengesellschaft (Nasdaq: FERO).
Im gleichen Jahr erwarb Ferrofluidics die Produktserie eines Anlagenherstellers für Kristallziehenanlagen für Halbleiter. Für die folgenden 15 Jahre war Ferrofluidics führend in der Kristallziehtechnologie und war für viele Entwicklungen und Innovationen in diesem Geschäft verantwortlich. Diese Abteilung wurde 1998 abgestossen.
In den späten 80ern entwickelte sich die Ferrofluidic Dichtung Technologie von seinen Halbleiterwurzeln in andere Dichtungsanwendungen. 1989 produziert die Firma eine hermetische Dichtung grossen Durchmessers, niedrigen Energie-Verbrauchs, die einen reibungslosen Betreib der Zielverfolgungsysteme trotz des rauhen Umgebungsbedingungen eines Militärflugzeugs ermöglicht. Das Produkt ist seit dem in Hubschraubern und Flugzeugen mit starren Tragflächen eingesetzt worden.
Dieses führte in den frühen neunziger Jahren mit der Expansion der Firma zu industriellen Dichtungsanwendungen, bei denen die hermetischen Dichteigenschaften einer Ferrofluidic Dichtung ideal für den Einsatz bei der Verarbeitung von Kohlenwasserstoffen, nuklearer oder anderer gefährlicher Stoffen sind.
1997 entwickelte Ferrofluidics ein Dienstleistungsprogramm mit seinem umfangreichen Kundenbestand und bot vollintegrierte Ferrofluidic Dichtung Unterbaugruppen an. Heute stellt die Firma Outsourcingdienstleistungen für eine wachsenden Anzahl der führenden Halbleiter-Geräteherstellern zur Verfügung.
In den neunziger Jahren wurden Ferrofluidic Dichtungen in Anwendungen der optischen Beschichtung verwendet, und bis zu den späten neunziger Jahren wurden die Ferrofluidic Dichtungen für den Einsatz in Prozessen zur Herstellung von DWDM Filtern entwickelt.
1998 betrat die Firma an einem weiteren Markt - Ferrofluid für den Einsatz in optischen DVD-Aufnehmern. In denen verbessert das Ferrofluid das Einschwingverhalten.
Zusätzlich zu diesen Produkten wurden über die Jahre viele zusätzliche Anwendungen für Ferrofluid entwickelt. Dies schliesst die Technologien ein, die von der Leistungstranformator- und Materialtrennung über hydrodynamische Ferrofluid-Lager reichen, oder auch leise elektromagnetische Zugspulen, Sensoren und Schaltern. Neuentwicklungen werden immer ausgiebig getestet, und die Firma arbeitet gerne mit Partnern und anderen Organisationen zusammen, um auf einer vertraulichen Basis neue Anwendungen für Ferrofluid zu entwickeln.
Im Frühjahr des Jahres 2000 verschmolz die Ferrofluidics mit der Ferrotec Corporation und am 16. Juli 2001 änderte Ferrofluidics den Namen zu Ferrotec (USA) damit die Firma, um weltweit eine einheitliche Identität zu zeigen. Die Ferrotec Corporation ist eine japanische Firma, die bis zum Freikauf 1987 eine ehemalige Tochtergesellschaft von Ferrofluidics war. Seit damals behielt Ferrofluidics seine Position als Marktführer in den USA und im Europa bei, und Ferrotec wurde eine der führenden Lieferanten der Drehdurchführungen und der Audio-Ferrofluide in Asien. Ferrotec diversifizierte auch zu nicht ferrofluidbasierten Produkten wie Peltier-Modulen und Vertragsfertigung.
Die Fusion hat 2 Firmen mit ergänzenden Produkten, Fähigkeiten und Verteilungsnetzen zusammengebracht. Dieses führt, um Ferrofluid Technologie als R&D global zu verbessern und Technikwissen der zwei Firmen wird, sowie wirklich weltweite Verkäufe, Service und technische Unterstützung kombiniert. Die globale Firma hat über 1800 Angestellten und über 100000 m² Fläche für Design, Herstellung und Verkauf. Mit Verkaufsbüros in fast allen Kontinenten und einer ständig steigenden Palette erfinderischer Qualitätsprodukte, positioniert sich die Ferrotec ständig gut um Ihre Kunden zu bedienen.